Befindlichkeiten, Seelenzustände zu Beginn des Lockdown. Man kommt bei sich selbst an, ordnet seine Gedanken und Gefühle; denkt nicht zu weit voraus; lebt im Hier und Jetzt.
Der Lockdown war für mich eine intensive Arbeitsphase im Atelier. Der äussere Stillstand hat innere Prozesse nicht verhindert, sondern initiiert. Fragen nach den eigenen Werten sind in den Mittelpunkt gerückt. Was glaube ich? Was gibt mir Sicherheit? Was bleibt, wenn Vertrautes wegfällt oder sich grundlegend verändert? Glaube, nicht Religion gibt mir Sicherheit.
Die Briefe an Fatima (2016–2020) zu den Bildern sind beigefügt.